Über mich

Gesche Hand
Direktkandidatin
Wahlkreis 50 Braunschweig

Gesche Hand

  • Direktkandidatin für den Wahlkreis 50 Braunschweig
  • 40 Jahre alt, Mutter dreier Kinder
  • seit über 10 Jahren selbständig als Dozentin und Trainerin, schwerpunktmäßig im Bereich Gesundheitsmanagement

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die glücklichsten Menschen leben in Gesellschaften, in denen die sozialen Unterschiede möglichst gering sind. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat in ihrer Regierungszeit sehr erfolgreich daran gearbeitet, die Schere zwischen Arm und Reich in diesem Land wieder aufgehen zu lassen.  Sie hat den Armutsbericht frisiert, mit Steuergeldern Banken gerettet, den Verkauf öffentlichen Eigentums weiter voran getrieben. Noch vor wenigen Wochen forderte der FDP-Chef Rösler die Privatisierung des restlichen öffentlichen Eigentums, um kurzfristig die Bilanzen zu frisieren. Diese Entwicklungen sind in höchstem Maße bedenklich, auf dem Zukunftskongress der Grünen in Bielefeld sprach man gar von einer Refeudalisierung der Gesellschaft. Private Schulen boomen, die Absetzungsbemühungen der Wohlhabenden finden Eingang in die alltäglichen Strukturen. Kinder- und Altersarmut -  vor allem bei Frauen – müssen konsequent bekämpft werden und dazu braucht es neben einer Kindergrundsicherung und einer Garantierente auch in letzter Konsequenz ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dafür will ich mich einsetzen.

Stress und Burnout sind in aller Munde, daraus resultierende psychische Erkrankungen wie Depressionen in alarmierender Zahl auf dem Vormarsch. Wir haben uns Lebens- und Arbeitswelten geschaffen, in denen wir mit zwei massiven gesundheitlichen Problem zu kämpfen haben: Mangelnde Bewegung und eine dauerhafte Überlastung des Gehirns. Das ist nicht nur für die betroffenen Menschen ein schweres Problem, sondern zudem auch ein Problem für die Gesellschaft. Immense Kosten für das Gesundheitssystem übersteigen bei weitem das, was wir unseren Kindern an den Schulen nicht finanzieren mögen: Gute und gesunde Ernährung, Gelegenheit zur Bewegung und Zeit zur Entspannung.

Um dem entgegen zu wirken, möchte ich mich drittens für eine gelassenere Bildung einsetzen. Gerade in der Bundespolitik, die fernab vom ‘Tagesgeschäft’ der Länder, möchte ich mich dafür einsetzen, sich Gedanken darüber zu machen, mit welchen Inhalten wir definieren, ob unsere Kinder eine ‘Studienreife’ erlangt haben.  Mit dem Turboabitur und der weitgehenden Verschulung des Studiums bilden wir unseren Nachwuchs – ganz im neolioberalen Geiste – zu funktionierenden Industrierobotern aus. Die einzigen verbleibenden Bewertungskriterien sind Effizienz und Wasweißdenich. Wir Grüne aber wollen soziale Kompetenzen, einen umfassenden Bildungskanon, eine Bildungslandschaft, in der Weiterbildung zu jedem Lebenszeitpunkt möglich ist.

Ich bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Die Farbe des Jahres 2013 ist grün, und nach dem gelungenen Wechsel in Niedersachsen möchte ich mich bis September ganz für den Wechsel auch im Bund einsetzen.

 

  1. Axel

    Mich würde mehr interessieren, welche konkreten Maßnahmen Sie als Vertreterin des Wahlkreises umsetzen bzw. Sie sich engagieren würden? Ihre Mutmaßungen und Unterstellungen über die Beweggründe ihrer politischen Gegners macht Sie als Vertreterin für den Wahlkreis Braunschweig” nicht gerade sympathetischer.

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    • Gesche

      Lieber Axel, was ich für Braunschweig im Bund erreichen möchte- und das möchte ich im Übrigen auch für alle anderen Kommunen- ist, dass Politik vor Ort das Geld erhält, das benötigt wird. Schulen, Kitas, Infrastruktur, dafür können die Kommunen nicht allein aufkommen. Ich werde mich im Bund für eine gerechte Steuerpolitik einsetzen und damit dafür sorgen, dass auch Braunschweig langfristig handlungsfähig bleibt.

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  2. Michael

    Habe heute per Briefwahl gewählt. Erststimme für Gesche und Zweitstimme für Grün – was denn auch sonst.

    Liebe Grüße und *daumendrück*
    Michael

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    • Gesche

      Wir Grünen haben uns ja sowohl auf Landesebene, als auch im Rat der Stadt Braunschweig sehr für das Nachtflugverbot eingesetzt. Damit es endlich Realität wird, braucht es starke Grüne- in Stadt.Land.Bund.

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  3. Michael

    Warum gibt es bei Wikipedia noch keinen Eintrag unter “Gesche Hand”? Es informieren sich doch immer mehr Leute mal so auf die Schnelle gern bei Wikipedia. Es lässt sich so ein Eintrag für Personen des öffentlichen Lebens doch sehr schnell und einfach erstellen.

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  4. Jürgen

    Eben bei Abgeordnetenwatch.de im Kandidatencheck eine hohe Übereinstimmung für die Erststimme bekommen, leider im Wahl-o-Mat (Zweitstimme) klar von den Piraten ausgestochen.
    Leider ist “grün” trotz grundsätzlicher Sympathien beruflich ein Feindbild, ich lebe im und vom Luftverkehr, hier sind die Grünen leider (in ihren Handlungen) seit vielen Jahren überwiegend undifferenziert dagegen. Sowieso ein Problem, auch mit den Piraten. Es bringt nix “dagegen” zu sein, man muss realpolitische Alternativen aufzeigen – das geschieht viel zu selten. Gutes Beispiel dafür die “Altlast” Trittin, während Grüne wie Cem Ötzdemir sachlich bleibend Sympathiepunkte sammelt.

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  5. Christoph

    Guten Abend,

    warum wird hier weit und breit nichts zu einem der drängendsten Umweltprobleme unserer Region gesagt? Kein Wort zur Asse. Wenn schon eine Kandidatin der Grünen das Thema nicht zu interessieren scheint, sie es zumindest nirgends erwähnt, wer soll es denn dann tun? Dafür fehlt mir jede Erklärung. Um zumindest aber auch ein kleines Lob loszuwerden, den Aufruf gegenüber New Yorker finde ich gut.

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